Aktien, Investmentfonds und ETFs

Vermögen aufbauen – aber wie?

Es ist vernünftig, monatlich eine kleine Summe beiseitezulegen und so für später vorzusorgen. Doch die Renditen klassischer Anlagemöglichkeiten gleichen oft noch nicht mal die Inflation aus. Und ein Investment in Aktien gilt gemeinhin als für Laien schwierig und riskant. Aber: Kann man das so allgemein sagen? Wir klären die wichtigsten Grundlagen rund um Aktien, Fonds und ETFs und verraten dir, wie du langfristig auch ohne großes Risiko Vermögen aufbauen kannst.

Ob als Rentenvorsorge, für den Traum von der eigenen Immobilie oder, um sich ein finanzielles Polster für schwierige Zeiten und notwendige Ausgaben zu schaffen: Wir raten jedem, monatlich einen Betrag zu sparen, der nicht weh tut, und so im Laufe der Zeit ein kleineres oder größeres Vermögen anzuhäufen. Immer mehr Deutsche greifen bei diesem Vorhaben zu Aktien, Investmentfonds und sogenannten ETFs. Aus gutem Grund: Denn während beispielsweise klassische Garantieprodukte im Rentenmarkt Garantiezinsen von nur noch 0,5 Prozent und weniger zusichern und damit unter der Inflation liegen, erwirtschaftet der Aktienmarkt im Schnitt eine Performance zwischen sechs und zehn Prozent pro Jahr.

Angst vorm Börsencrash?

Krisen an den Aktienmärkten gab es historisch in regelmäßigen Abständen und wird es auch künftig immer wieder geben. Ob man in solchen Situationen sein Vermögen verliert oder vermehrt, hängt aber wesentlich davon ab, wie man investiert. Während Privatanleger häufig panisch ihre Anteile verkaufen, nutzt der schlaue Investor die günstigen Einstiegspreise und profitiert mit seinem monatlichen Sparplan. Denn auch wenn es über kürzere Zeitspannen mal abwärts geht mit den Kursen, durch das langfristige Weltwirtschaftswachstum minimieren sich diese Schwankungen mit zunehmendem Anlagehorizont immer weiter. So findet man zum Beispiel keinen 14-Jahres-Zeitraum, in dem man mit dem Weltindex MSCI World nach Kosten eine negative Rendite erlitten hätte. Und auch mit dem Deutschen Aktienindex DAX ging es bei Anlagezeiträumen von 15 Jahren und mehr in den letzten 50 Jahren stets nach oben, wie das folgende Rendite-Dreieck eindrucksvoll darstellt:

„Unter der Inflation“ – was heißt das?

Inflation bedeutet, dass das Preisniveau von Gütern und Dienstleistungen stetig steigt und analog dazu die Kaufkraft unseres Geldes sinkt. So kostete beispielsweise eine Kugel Eis 1985 umgerechnet etwa 0,15 Euro, heute zahlen wir dafür etwa 1,50 Euro. Das Geld, das man vor 35 Jahren in den Sparstrumpf gesteckt hat, verfügt heute also nur noch über ein Zehntel seiner damaligen Kaufkraft!

In den letzten 20 Jahren betrug die durchschnittliche Inflationsrate 2,2 Prozent. Für 100 Euro bekommst du deshalb heute 44 Prozent weniger als noch vor 20 Jahren! Die reale Inflation ist in vielen Bereichen sogar deutlich höher.

In der Geldpolitik ist eine gemäßigte Inflation durchaus erwünscht, da sie das Wirtschaftswachstum fördert. Die Europäische Zentralbank strebt deswegen eine Inflationsrate unter, jedoch nahe zwei Prozent an. Für dich als Sparer bedeutet das aber: Legst du dein Geld zu einem Zins unter der Inflationsrate an oder lässt es gar im Tresor oder auf dem Girokonto, wird zwar die angesparte Summe immer größer, dein Geld verliert aber dennoch an Wert. Um einen realen Gewinn zu erzielen, muss deine Anlage eine Rendite über der Inflation erwirtschaften.

Es macht also durchaus Sinn, über ein langfristiges Investment in Aktien nachzudenken. Für Ottonormalanleger geht es dabei weniger um den Kauf oft spekulativer Einzeltitel, bei denen zwar die Gewinnchancen, aber eben auch die Verlustrisiken am größten sind. Entscheidend ist vielmehr ein fundierter Investmentplan – eine breit gestreute Anlage, die Risiken minimiert und langfristige Gewinne sichert. Sorgfältig ausgewählte Investmentfonds und ETFs eignen sich dafür hervorragend.

Fragen & Antworten

Ein Investmentfonds verwaltet das Geld seiner Anleger, indem er es zum Beispiel in Aktien verschiedener Unternehmen, aber auch in Rentenpapiere, Geldmarkttitel, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien investiert. Entsprechend den Vertragsbedingungen haben die Fonds verschiedene Schwerpunkte:

Von reinen Aktienfonds, die wegen ihrer meist höheren Schwankungen sowohl erhöhte Chance bieten als auch höhere Risiken mit sich bringen,

über ausgewogene Mischfonds mit mehr oder weniger hohem Aktienanteil,

bis hin zu sicherheitsorientierten Fonds, bei denen ein niedrigeres, dafür aber beständiges Wachstum im Fokus steht.

Auch inhaltlich hast du bei Fonds eine große Auswahl. So gibt es beispielsweise spezielle Nachhaltigkeitsfonds, die in Unternehmen mit hohen ökologischen und sozialen Standards investieren, Fonds, die sich international aufstellen, und solche, die beispielsweise nur in deutsche Unternehmen investieren. Auch ohne Börsenprofi zu sein, kannst du bestimmen, in welche Sparten dein Geld fließen soll, und so von positiven Entwicklungen profitieren.

ETF steht für Exchange Traded Fund (börsengehandelter Indexfonds). ETFs bilden einen bestimmten Aktienindex ab – beispielsweise den DAX, den S&P 500 (mit den 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen) oder auch den Weltaktienindex MSCI World – und verhalten sich deshalb in ihrer Wertentwicklung parallel zu den jeweiligen Indizes. Sie sind sehr transparent in der Titelauswahl und mit nur niedrigen Kosten für den Anleger verbunden. Durch die vielen Unternehmen, die in ETFs vertreten sind, erlauben auch sie ähnlich wie Investmentfonds eine optimale Streuung und somit eine gute langfristige Sicherheit. Allerdings macht sie ihre Fokussierung auf einzelne Indizes unter Umständen anfälliger für Krisen. Auch für intransparente Märkte sind sie wenig geeignet.

Zeit ist Geld

Bei der Frage, wie du dein Wunschkapital erreichen kannst, spielen zwei Faktoren eine wesentliche Rolle: Zeit und Geld. Je früher du mit einem langfristigen Vermögensaufbau beginnst, desto niedriger kann das monatliche Investment sein – nicht nur weil über einen längeren Zeitraum mehr Sparbeiträge zusammenkommen, sondern auch weil dir Zinsen und Zinseszinsen mit jedem Jahr deutlich mehr in die Hände spielen. Kennst du die Geschichte vom Josephspfennig? Hätte Joseph zu Jesu Geburt bei einer durchschnittlichen Rendite von 5 Prozent nur einen Cent in Aktien investiert, so wäre bis heute ein Vermögen von mehr als 39 Sextilliarden Euro zusammengekommen – eine Zahl mit 39 Nullen!

Herausforderungen!

Heute schon an morgen denken

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Noch ein beeindruckendes Rechenbeispiel

Viele glauben, es mache keinen großen Unterschied, ob sie heute oder in zwei Jahren mit dem Sparen anfangen. Das folgende Beispiel zeigt dir, wie fatal dieser Irrglaube ist. Stell dir folgende Situation vor: Person A und Person B sparen jeweils 50 Euro in ihre fondsgebundene Altersvorsorge. Dies zu einem Zins von durchschnittlich sieben Prozent pro Jahr. Dabei legt Person A ihr Geld über 40 Jahre an, Person B aber über 42 Jahre. Zum Renteneintritt hat Person A ein Gesamtvermögen von 248.551,65 Euro angespart und Person B ein Vermögen von 287.144,00 Euro. Somit hat Person B einen Unterschied von fast 40.000,00 Euro erwirtschaftet, nur weil sie zwei Jahre länger 50 Euro monatlich eingezahlt hat. (24 Monate x 50 Euro = 1.200 Euro!) Oder anders herum: Nur weil Person A ihren Altersvorsorge-Vertrag zwei Jahre später abgeschlossen hat, fehlt ihr jetzt Vermögen im Wert eines Neuwagens.

Besser heute als morgen

Du siehst also: Bei einer langfristigen Geldanlage kann ein Verschieben auf morgen oder übermorgen viel Geld kosten. Je eher du dich mit den Themen Vermögensaufbau und Altersvorsorge beschäftigst, umso besser ist es für dich. Dann musst du bei der Wahl des richtigen Finanzprodukts auch nicht auf das kurz- oder mittelfristig schnellste Pferd setzen, sondern kannst dein Ziel mit beständiger Performance (und niedrigen Beiträgen) erreichen. Ein anlagesicherer Investmentfonds oder ETF ist dafür ideal geeignet. Wir beraten dich gerne zu diesen und auch anderen Anlagemöglichkeiten. Und am Ende entscheidest du, womit du dich am wohlsten fühlst und was deiner persönlichen Situation am besten entspricht.

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